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!!!Support-Anrufe angeblicher Microsoft-Mitarbeiter: Polizei warnt erneut!!!



Erneut rufen Kriminelle verstärkt Nutzer in Deutschland an. Mehr als 7.500 Menschen sind hierzulande einem Telefonbetrug zum Opfer gefallen. Betrüger geben sich am Telefon als Angestellte des Microsoft Supports aus. Doch die Anrufe der vermeintlichen Microsoft-Mitarbeiter sind gefährlich, denn darüber sollen Viren auf den Computer eingeschleust werden. Wir erklären, wie die Masche funktioniert und wie Sie reagieren sollten.


Update: 16.02.2017: Aktuell werden massiv deutsche Nutzer von den angeblichen Microsoft-Mitarbeitern angerufen. Teilweise berichten Verbraucher, dass mehrfach angerufen wird. Wir erneuern daher unsere Warnung und raten, auf diese Anrufe nicht einzugehen und aufzulegen. Zur Orientierung für andere Leser ist es weiter sinnvoll, wenn Sie uns über die Kommentar unter dieser Warnung mitteilen, wo und wann Sie der betrügerische Anruf erreicht hat.

Update 18.01.2017: Unsere Leser haben uns informiert, dass heute wieder verstärkt gefälschte Anrufe stattfinden. Die Mitarbeiter sprechen nur sehr schlechtes Deutsch. Im Display werden Rufnummern aus Deutschland eingeblendet. Diese Anzeige ist mittels Call ID Spoofing gefälscht. Haben Sie auch einen Anruf bekommen? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar unter diesem Artikel, in welchem Ort/Region der Anruf stattfand und wie das Gespräch verlief.

Unter dem Vorwand, dass Schadsoftware auf dem Computer der Geschädigten gefunden worden sei, animieren Kriminelle dazu, ein angebliches Tool zum Entfernen dieser bösartigen Software zu installieren. In Wahrheit besteht natürlich kein Problem. Stattdessen wird durch das Herunterladen und die Installation dieses Tools überhaupt erst bösartige Software in das System gelassen. Diese Software gestattet es den vormals vermeintlichen Servicekräften, fortan vollen Zugriff auf die persönlichen Daten all jener zu erhalten, die dieses Programm installiert haben. Von da an lassen die Betrüger ihre Masken fallen und werden erpresserisch tätig, indem sie drohen Daten zu löschen, sofern es nicht zu Barzahlungen von bis zu 250 Euro kommt. Ferner erschleichen sich die Betrüger Zugriff auf sensible Zugangsdaten wie für das Online Banking, was Ihre Privatsphäre gefährdet.

Da die Drahtzieher dieser erpresserischen Masche allem Anschein nach in Indien sitzen, gestaltet sich die Rückverfolgung ihrer Taten von Deutschland aus recht schwer. Laut der Niedersächsischen Staatsanwaltschaft konnten nichts desto trotz mehrere dieser dubiosen Call-Center in Kooperation mit den indischen Polizeikräften geschlossen werden. Im Zuge dessen kam es bereits zu diversen Verhaftungen. Dennoch kann die Lage noch nicht als gebannt betrachtet werden.

Quelle: http://www.onlinewarnungen.de/warnungsticker/telefonbetrug-microsoft-anrufe-faelschung/


Microsoft führt unter keinen Umständen unaufgeforderte Telefonanrufe durch, in denen das Unternehmen anbietet, ein schadhaftes Gerät zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail.
Microsoft schickt unaufgefordert weder E-Mails, noch fordert das Unternehmen per Telefonanruf persönliche oder finanzielle Daten an.
Gibt sich der Anrufer als Mitarbeiter der Microsoft-Lotterie aus, dann stimmt dies nicht: Es gibt keine Microsoft-Lotterie.
Microsoft fragt niemals nach Kreditkarteninformationen, um die Echtheit von Office oder Windows zu verifizieren.
Microsoft kontaktiert Nutzer nicht ungefragt, um über neue Sicherheits-Updates zu informieren. Kontakt zum Microsoft-Support erfolgt ausschließlich auf Initiative der Nutzer, niemals umgekehrt.

Auch Microsoft empfiehlt, in so einem Fall das Gespräch sofort beenden
und unter keinesfalls Informationen weiterzugeben oder das eigene System für den Fernzugriff freizugeben. Betroffene Nutzer haben die Möglichkeit, über ein Formular auf der Website des Konzerns derartige Fälle an Microsoft zu melden. Das helfe dem Unternehmen gezielter gegen diese Betrüger vorzugehen können. Neben Microsoft-Kunden geraten auch Kunden von Dell die eco-Initiative und anderen Unternehmen, etwa 1&1 immer wieder ins Visier der Betrüger. Doch auch diese Unternehmen warnen, dass Support-Anfragen stets vom Kunden ausgehen und sich Support-Mitarbeiter nie unaufgefordert melden.


Erpressungs-Trojaner Petya ransomware schlägt offenbar koordiniert zu.
Wichtig!

Öffnen sie keinen ihnen unbekannten Dropbox link! hier versteckt sich ein Wörd Dokument, durch das Öffnen dieses Dokumentes wird der Trojaner Aktiviert. Und Verschlüsselt all ihre Daten .

In der Textdatei weist Petya ransomware sein Opfer an, bestimmte Adressen im Tor-Netz aufzurufen und dort den privaten Krypto-Schlüssel und das Entschlüsselungs-Tool zu kaufen. Die Täter verlangen aktuell einen Bitcoin, was umgerechnet rund 360 Euro entspricht. Ist man Opfer eines Verschlüsselungs-Trojaners geworden, sollte man der Lösegeldforderung nicht nachgehen, empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).


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